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04.12.2017 Topnews, Wirtschaftsförderung, Presse

Großer Andrang beim 17. Baesweiler BioTec-Meeting











- Vom Mini-Lab zur Produktion –

Mit über 120 Fachleuten und Studenten konnte Bürgermeister Dr. Willi Linkens einen neuen Besucherrekord bei der 17. Auflage des Baesweiler BioTec-Meetings verzeichnen. Er zeigte sich in seiner Begrüßung hocherfreut über die beachtliche Teilnehmerzahl, die verdeutliche, dass die Biotechnologie nichts von ihrem Reiz und ihrer Innovationskraft verloren habe.

Das Baesweiler Biotec-Meeting ist eine von Baesweiler Biotechnologieunternehmen initiierte, jährlich stattfindende Veranstaltung, die sich über die letzten Jahre als Informations- und Kommunikationsplattform für Hochschule, Forschung, Wirtschaft und Risikokapitalgeber/ -finanzierer aus dem Bereich der Biotechnologie bzw. Life-Sciences auch überregional etabliert hat.

Unter dem Titel „Vom Mini-Lab zur Produktion“ diskutierten lokale und regionale Unternehmer, Studenten, Start-ups und Spin-offs aus der Biotechnologiebranche angeregt und intensiv mit Wissenschaftlern und Hochschulprofessoren über neueste Verfahren, Trends und Forschungsergebnisse in der Bioprozessentwicklung.

Hochkarätige Referenten, wie Prof. Jochen Büchs und Prof. Andreas Jupke von der RWTH Aachen sowie Prof. Marco Oldiges vom Forschungszentrum Jülich brachten in ihren interessanten Vorträgen dieses komplexe und hochspannende Thema den Teilnehmern näher und zeigten Möglichkeiten auf, wie Unternehmen kostengünstiger biologische Wirkstoffe gewinnen und qualitativ hochwertige Produkte (wie z. B. Medikamente) herstellen können.

Dr. Stephan Binder (SenseUp GmbH), Konrad Herzog (aquila biolabs GmbH) und Frank Scheid (BSV BioScience GmbH) stellten Ihre Firmen sowie ihre innovativen Produkte, Dienstleistungen und Verfahren vor und beleuchteten die Bioprozessentwicklung aus unternehmerischer und Existenzgründer-Sicht.

Mit Herrn Prof. Gerhard Schembecker, Leiter des Lehrstuhls für Anlagen- und Prozesstechnik in der Fakultät Bio- und Chemieingenieurwesen der Technischen Universität Dortmund, gelang es den Veranstaltern, für das diesjährige Baesweiler BioTec-Meeting einen gleichermaßen erfahrenen wie hochkarätigen Moderator und Wissenschaftler zu gewinnen. Herr Prof. Schembecker trug mit seiner eloquenten, fachkompetenten und kurzweiligen Moderation erheblich zum Erfolg des Meetings bei und lobte seinerseits die Veranstalter und die Veranstaltung in einer E-Mail zum Nachgang des Meetings: „Nochmals Glückwunsch zu der gelungenen Veranstaltung am Freitag: sehr gute Vorträge, ein voller Saal mit vielen jungen Wissenschaftlern, angeregte Diskussionen. Aus meiner Sicht sehr erfolgreich. Es hat Freude gemacht, die Veranstaltung zu moderieren.“

Mit Hilfe der Biotechnologischen Studenteninitiative e.V. (bts) sei es bereits zum zweiten Mal gelungen, mit der Einrichtung eines Shuttlebusses zahlreiche interessierte Studentinnen und Studenten von Aachen nach Baesweiler zum BioTec-Meeting zu holen, freute sich der its-Geschäftsführer Dirk Pfeifferling

Die Veranstaltungspausen wurden von den Teilnehmern intensiv zum Netzwerken und zum Erfahrungsaustausch untereinander bzw. mit den Referenten und den 17 Ausstellern genutzt.

Zum Abschluss der Veranstaltung bedankte sich Dirk Pfeifferling im Namen der Veranstalter bei den Mitwirkenden für die hochkarätigen Vorträge, die tolle Moderation, die gelungene Ausstellung mit interessanten Exponaten sowie die angeregten Diskussionen und die zahlreichen Gespräche. „Alles in Allem eine rundum gelungene Veranstaltung“, resümierte Dirk Pfeifferling. Dann verabschiedete er die Teilnehmer, nicht ohne auf das 18. Baesweiler BioTecMeeting im nächsten Jahr zu verweisen und verband dies mit der Hoffnung auf eine ebenso hohe Teilnehmerzahl, wie in diesem Jahr.