Das Internationale Technologie- und Service-Center (its) hat gemeinsam mit der Stadt Baesweiler sowie zahlreichen Unternehmen erneut ein BioTec-Meeting organisiert. Bei der 23. Auflage der Veranstaltung mit mehr als 100 Teilnehmenden stand das Thema „Biotechnologie als Schlüssel zur Synthese wertvoller Verbindungen“ im Fokus.
Angeboten wurden Fachvorträge von Experten zur Frage: Welches Potenzial und welche Chancen bieten biotechnologische Methoden und Verfahren für die Produktion von Plattformchemikalien und Wirkstoffen?
Darüber hinaus konnten sich Expertinnen und Experten während einer Pitch Session und bei Firmenpräsentationen miteinander austauschen und Kontakte knüpfen. Auch Führungen durch das its wurden angeboten, viele Firmen waren zudem mit Ausstellungsständen vor Ort.
Das Internationale Technologie- und Service-Center ist ein bedeutender Jobmotor und Ankerpunkt für Start-Ups, kleine und mittlere Unternehmen in Baesweiler. Es vermittelt Räumlichkeiten an diese Firmen und unterstützt sie, in Baesweiler Fuß zu fassen oder zu expandieren. Derzeit wird beispielsweise auf dem Gelände des its ein Forschungs-Labor ausgebaut, das künftig den Bio4MatPro-Inkubator der RWTH Aachen beheimaten wird. Hierbei handelt es sich um eines der wegweisenden Flaggschiff-Projekte der „Modellregion Bioökonomie im Rheinischen Revier“. Der Inkubator ist ein Teil des Kompetenzzentrums Bio4MatPro, das in unserer Stadt einen Raum für neue Start-Ups schafft und diese maßgeblich bei den ersten Schritten unterstützt. Insgesamt arbeiten bei Bio4MatPro 60 Partner aus Industrie und Wissenschaft in 23 Forschungs- und Entwicklungs-Projekten zusammen, um die Biologische Transformation ihrer Industrien voranzutreiben und Zukunftstechnologien, wie schaltbare Klebstoffe und biofunktionsintegrierte Materialien, zu erforschen.
Darüber hinaus gibt es im its einen Co-Working-Space, in dem moderne Büros, Einzelarbeitsplätze oder Meetingräume flexibel angemietet werden können.
Viele der Firmen, die in Baesweiler ansässig sind, haben einen biotechnologischen Schwerpunkt. Bürgermeister und its-Geschäftsführer Pierre Froesch bedankte sich beim BioTec-Meeting bei den vielen Unternehmen sowie den Expertinnen und Experten, die an dem Meeting mitgewirkt haben. Er betonte: „Deutschland hat die Chance, zum weltweit innovativsten Pharma-, Chemie- und Biotechnologiestandort zu werden. Wir hoffen, dass wir dieses Ziel durch unser BioTec-Meeting ebenfalls unterstützen können.“
Durch die Veranstaltung führten Prof. Dr. Ulrich Schwaneberg vom Lehrstuhl für Biotechnologie an der RWTH Aachen und Dennis Herzberg, Cluster Manager von CLIB – Cluster Industrielle Biotechnologie e.V.